{"id":9132,"date":"2021-06-02T16:39:11","date_gmt":"2021-06-02T14:39:11","guid":{"rendered":"https:\/\/centre-francais.de\/?p=9132"},"modified":"2021-06-02T16:43:29","modified_gmt":"2021-06-02T14:43:29","slug":"die-leiche-loswerden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/centre-francais.de\/de\/die-leiche-loswerden\/","title":{"rendered":"Die Leiche loswerden"},"content":{"rendered":"<p>Die spekulativ-haptische Stadtraumbetrachtung\u00a0 \u201eDie Leiche loswerden\u201c wendet sich dem materiellen Involviert-Sein zu. Sich an der Umgebung entlang tastend, wird eine Makrobetrachtung der eigenen Science und Fiction eingeleitet. Der Mensch der Moderne, der nicht universell ist, hat sich die Zukunft elegant vorgestellt, aber jetzt wuchern ihm die trivialen und leblosen Stoffe entgegen. Was ist am Ende dieser Moderne der Status der verg\u00e4nglichen Materie, was ist der Status von Subjektivit\u00e4t? Wie verschr\u00e4nken sich fr\u00fchere menschliche Fantasien und kommende biochemische Metabolismen mit dem eigenen gegenw\u00e4rtigen Standort im GPS-Netz? Wie verortet man sich in diesem Horror der \u201ealien ecologies\u201c, der kein Genre ist, sondern eine Alltags-Surrealit\u00e4t? Es \u00fcberlagern sich sprachliche Narration, virtuelle Kontaktzonen, Verkehrshauptschlagadern, gr\u00fcne anthropogene Weddinger Landschaft und andauernde koloniale Manifestationen.<\/p>\n<p><span class=\"views-label views-label-field-link-zur-plattform\">Link:\u00a0<\/span><a href=\"https:\/\/dieleicheloswerden.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/dieleicheloswerden.de\/<\/a><\/p>\n<p>&#8222;Die Leiche loswerden\u201c ist eine audiovisuelle Stadraumbetrachtung im Gehen, die man einzeln und autonom machen kann. Bitte ein vollst\u00e4ndig geladenes Internetf\u00e4higes Mobilendger\u00e4t und Kopfh\u00f6rer mitbringen. <u>Der Walk ist nicht barrierefrei.<\/u><\/p>\n<p>Startpunkt des Audiowalks:<br \/>\nM\u00fcllerstra\u00dfe 79<br \/>\nAnfahrt \u00d6PNV: U-Bahnhof &#8222;Afrikanische Stra\u00dfe&#8220;, Ausgang Londoner Stra\u00dfe<\/p>\n<p><em>KONZEPT, K\u00dcNSTLERISCHE LEITUNG, TEXTE: Caroline Creutzburg<\/em><br \/>\n<em>ARRANGEMENT UMGEBUNG: Stine Hertel<\/em><br \/>\n<em>VIRTUELLE SZENOGRAPHIE: Rahel Kesselring<\/em><br \/>\n<em>GPS KUNST: Todor Stoyanov<\/em><br \/>\n<em>BETONBAKTERIEN: David Reiber\u00a0Ot\u00e1lora\u00a0<\/em><br \/>\n<em>DRAMATURGIE: Tamara Antonijevic\u00a0<\/em><br \/>\n<em>K\u00dcNSTLERISCHE PRODUKTIONSLEITUNG: Carmen Salinas<\/em><\/p>\n<p><em>Eine Produktion von Caroline Creutzburg. Gef\u00f6rdert durch #Take Action vom Fonds Darstellende K\u00fcnste im Rahmen des Programms Neustart Kultur der Beauftragten der Bundesregierung f\u00fcr Kultur und Medien und durch den Preis des K\u00f6rber Studio Junge Regie 2017. In Partnerschaft mit dem CFB. Das Performing Arts Festival Berlin des LAFT Berlin wird gef\u00f6rdert durch das Land Berlin \u2013 Senatsverwaltung f\u00fcr Kultur und Europa.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die spekulativ-haptische Stadtraumbetrachtung\u00a0 \u201eDie Leiche loswerden\u201c wendet sich dem materiellen Involviert-Sein zu. Sich an der Umgebung entlang tastend, wird eine Makrobetrachtung der eigenen Science und Fiction eingeleitet. Der Mensch der Moderne, der nicht universell ist, hat sich die Zukunft elegant vorgestellt, aber jetzt wuchern ihm die trivialen und leblosen Stoffe&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":8942,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[121],"tags":[],"class_list":{"0":"post-9132","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kultur"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/centre-francais.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9132"}],"collection":[{"href":"https:\/\/centre-francais.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/centre-francais.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/centre-francais.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/centre-francais.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9132"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/centre-francais.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9132\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/centre-francais.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8942"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/centre-francais.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9132"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/centre-francais.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9132"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/centre-francais.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9132"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}