DAS CFB

Wer sind wir?

Das Centre Français de Berlin (CFB) ist eine gemeinnützige GmbH, deren Aufgabe es ist, im Sinne des europäischen Gedankens zur Völkerverständigung im Jugend-, Bildungs- und Kulturbereich beizutragen.

Dazu gehören insbesondere:

  • die Organisation von internationalen Austauschprojekten (schulisch, außerschulisch, Gruppen- oder Einzelaustausche) für junge Menschen und Fachkräfte;
  • die Belebung der Städtepartnerschaft zwischen Paris und Berlin in Form des „Tandems Paris-Berlin“ mit Unterstützung des Berliner Senats;
  • die Pflege des Netzwerks „Diversität und Partizipation“ mit Unterstützung des DFJW;
  • die Koordination des individuellen Schüleraustauschprogramms Voltaire;
  • die Förderung der beruflichen Mobilität und die Unterstützung junger Menschen bei ihrem Projekt im Partnerland;
  • die Organisation eines qualitativ hochwertigen kulturellen und künstlerischen Programms durch das Kulturbüro: Veranstaltungen, Künstlerresidenzen, Austauschprojekte und Zyklen, bei denen frankophone Kulturen sowie frankophone und Berliner Künstler gefördert werden;
  • die interkulturelle Vernetzung der Menschen aus dem Kiez im Rahmen von diversen Aktivitäten und Veranstaltungen im Gemeinschaftsgarten Rote Beete;
  • die Bereitstellung der Räumlichkeiten für soziokulturelle Projekte im Interesse der Öffentlichkeit und für die Fortbildung junger Menschen.

Geschichte

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Die Geschichte des Centre Français de Berlin ist eng mit der Geschichte Berlins und der deutsch-französischen Beziehungen verbunden. Bis 1992 wurde das ehemalige Centre Culturel Français in der Müllerstraße 74 von den französischen Streitkräften in Berlin als Kulturzentrum betrieben. Der Fall der Mauer 1989 und die damit eintretende geschichtliche Wende hatten den Rückzug der 4 Besatzungsmächte aus Deutschland zur Folge. Im Rahmen des 2+4 Abkommens und des Einigungsvertrages gelangte der Gebäudekomplex des Centre in den Besitz der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Finanzen.

Die Regierungen der Republik Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland vereinbarten, dass das Centre Français im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft, dem europäischen Gedanken zur Völkerverständigung weitergeführt wird.

Allerdings zeigten die Gebäude des Centre Français de Berlin, die jahrelang nicht mehr genutzt worden waren, deutliche Alterserscheinungen. Umfangreiche Arbeiten erwiesen sich als notwendig, bevor der Komplex in Betrieb genommen werden konnte.

Der französische Träger ist das CEI (Centre d’Echanges Internationaux) mit Sitz in Paris, 1, rue Gozlin, F-75006 Paris, als deutscher Träger wurde die SPI (Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin), mit Sitz in der Müllerstr. 74, 13349 Berlin bestimmt.

An der Gründungsphase waren beteiligt:

  • das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Bundesrepublik Deutschland
  • die Französische Botschaft in Deutschland
  • Stiftung Deutsch-Französische Verständigung
  • die Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport für den Senat von Berlin
  • die Stadt Paris
  • das Bezirksamt Wedding, heute Bezirksamt Mitte nach dem Zusammenschluss mehrerer Bezirke im Januar 2001

Online-Ausstellung

Im Dezember 2021 ist das Centre Français de Berlin 60 Jahre alt geworden. Die Online-Ausstellung trägt dem Jubiläum des deutsch-französischen Kulturzentrums Rechnung und beleuchtet als kleine Institutionengeschichte die hauseigene Entwicklung.
Der Blick zurück auf die Entstehung und Entwicklung des CFB ist zugleich Exempel für die von 1945 bis 1994 in Berlin implementierte Kulturpolitik der Franzosen.
Im Fokus der Ausstellung stehen gleichermaßen die Organisationsstrukturen des CFB und dessen Veranstaltungsprogramm. Im Sinne seines Gründungsauftrags schlug das Centre über sein öffentliches und soziales Engagement Brücken zu Teilen der Bevölkerung im Wedding und in Reinickendorf, die ihm bis heute einen zentralen Platz als Berliner Kulturzentrum sichern.
Das Ausstellungsprojekt haben aktuelle und ehemalige Mitarbeiter des CFB, ZZF Potsdam, Alliierten Museums Berlin, Mitte Museums Berlin, der Universitäten Trier, Paris Sorbonne und Lorraine sowie Zeitzeugen und Besucher des Hauses ermöglicht. Entsprechend breit ist der in der Ausstellung präsentierte Fundus digitalisierter Quellen, der von Tätigkeitsberichten des CFB-Direktoriums über dessen Kommunikation mit dem französischen Generalstab und deutschen Bezirksbürgermeister bis hin zu Fotos, Videos und Plakaten von Veranstaltungen reicht, aber auch die Berichterstattung in der Militärzeitschrift „La Gazette“ sowie Zeitzeugeninterviews enthält.
Auf dem Weg zu einer Dauerausstellung am CFB ist die Online-Ausstellung zugleich der Startpunkt für die Aufarbeitung von Orten französischer Alliierter in Berlin.

Zur Online-Ausstellung

Ein herzliches Dankeschön an René Möhrle (Dr. phil.) für die Erstellung der virtuellen Ausstellung.

Die Geschichte des Centre Français de Berlin ist eng mit der Geschichte Berlins und der deutsch-französischen Beziehungen verbunden. Bis 1992 wurde das ehemalige Centre Culturel Français in der Müllerstraße 74 von den französischen Streitkräften in Berlin als Kulturzentrum betrieben. Der Fall der Mauer 1989 und die damit eintretende geschichtliche Wende hatten den Rückzug der 4 Besatzungsmächte aus Deutschland zur Folge. Im Rahmen des 2+4 Abkommens und des Einigungsvertrages gelangte der Gebäudekomplex des Centre in den Besitz der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Finanzen.

Die Regierungen der Republik Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland vereinbarten, dass das Centre Français im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft, dem europäischen Gedanken zur Völkerverständigung weitergeführt wird.

Allerdings zeigten die Gebäude des Centre Français de Berlin, die jahrelang nicht mehr genutzt worden waren, deutliche Alterserscheinungen. Umfangreiche Arbeiten erwiesen sich als notwendig, bevor der Komplex in Betrieb genommen werden konnte.

Der französische Träger ist das CEI (Centre d’Echanges Internationaux) mit Sitz in Paris, 1, rue Gozlin, F-75006 Paris, als deutscher Träger wurde die SPI (Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin), mit Sitz in der Müllerstr. 74, 13349 Berlin bestimmt.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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An der Gründungsphase waren beteiligt:

  • das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die Bundesrepublik Deutschland
  • die Französische Botschaft in Deutschland
  • Stiftung Deutsch-Französische Verständigung
  • die Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport für den Senat von Berlin
  • die Stadt Paris
  • das Bezirksamt Wedding, heute Bezirksamt Mitte nach dem Zusammenschluss mehrerer Bezirke im Januar 2001

Praktikum im CFB

Das CFB sucht ganzjährig motivierte und engagierte Praktikanten (für eine Mindestdauer von zwei Monaten).

Das Kulturbüro sucht ab September 2021 eine·n Praktikant·in. Weitere Informationen finden Sie hier.

In der Voltaire-Zentrale werden im Laufe eines jeden Jahres zwei Praktika angeboten: 4 Monate (Oktober-Januar) und 3 Monate (Februar-April).

Auf Ihre Bewerbung (Motivationsschreiben und Lebenslauf) freuen wir uns!